Virus Auto

„Das Auto  macht ehemalige Lebensräume zu Todeszonen. Die Autos haben die lokale Infrastruktur zerstört. Hätten wir keine Autos, müssten Geschäfte und Arbeitsplätze in der Nähe sein.“

Der Querschnitt zeigt die Wertehaltung. Viel Platz für Autos und LKWs. Wenig Platz für Menschen. Immerhin wird auf schönen Tafeln darauf hingewiesen das hier auch Kinder leben. Spätestens mit dem Führerschein haben wir es aber alle geschafft und können jeden Weg mit dem Auto erledigen.. Denn Radfahren oder zu Fuß gehen will hier niemand freiwillig. Trotz der schönen Schilder nicht.

„Das Auto ist wie ein Virus, das sich im Gehirn festsetzt und Verhaltenskodex, Wertesystem und Wahrnehmung total umkehrt. Ein normaler Mensch würde unseren derzeitigen Lebensraum als total verrückt bezeichnen! Wir ziehen uns mehr oder weniger freiwillig in abgedichtete Häuser mit Lärmschutzfenstern zurück, um den Außenraum dem Krach, dem Staub und den Abgasen der Autos zu überlassen. Das ist doch eine völlige Werteumkehr, die uns nicht einmal mehr auffällt.“